Rückblick auf Veranstaltungen des aktuellen Jahres:

(Veranstaltungen und Ereignisse in 2022)

 


15.12.2022 19 Uhr letzte Videokonferenz des Vorstands und damit letzte Veranstaltung des Vereins in 2022

Nach reiflicher Überlegung hat der Vorstand empfohlen, die Hauptversammlung erst im März anzusetzten und der Suche nach neuen Kandidaten für den Vorstand mehr Zeit zu geben.
Der Termin 22. Januar wird für einen Neujahrsempfang des Vereins beibehalten.

So. 11.12.2022 Stadtbibliothek Offenbach 17 Uhr

PODIUMSDISKUSSION ZUR LAGE IM IRAN UND DER REVOLUTION VOR ORT

Zu dieser Solidaritätsveranstaltung für den Kampf der iranischen Frauen hatte das Bündnisses Bunt statt Braun, Stadt und Kreis Offenbach in Kooperation mit dem Offenbacher Frauenbüro und der Stadtbibliothek eingeladen und wir haben sie gerne mit unterstützt. Die Veranstaltung vertiefte das Thema unseres Filmabends vom 7.12. mit aktuellen Informationen, zur Lage im Iran und war eine besonders gelungene Kulturveranstaltung, bei der eine pantomimische Theatergruppe und Live-Musiker auftraten.
Näheres im Flyer zum Download

08.12.2022 Das letzte Treffen des Jahres der AG Rollwald fand in Präsenz statt.

munaVeRo Filmreihe: "Solidarität in schweren Zeiten" endet mit einem 6. Film im Dezember,:

07.12.2022 Offside, Frauen im Abseits: ein Film aus 2006 von Jafar Panahi

Wir haben aus aktuellem Anlass diesen Filmklassiker von Jafar Panahi aus 2006 gezeigt, der sich mit Humor gegen (staatliche) Diskriminierung und Unterdrückung eines selbstbestimmten Lebens von Frauen wendet.
Die Aufführung war eine Solidaritätskundgebung, sowohl für den aktuellen Freiheitskampf der Frauen im Iran als auch für den vielfach preisgekrönten Regisseur des Films, der 2010 zu Berufsverbot und 6 Jahren Haft verurteilt wurde.
Das Regime der religiösen Fanatiker versteht keinen Spass und verfolgt jede, auch noch so milde Kritik erbarmungslos.
Trotz weltweiter Proteste wurde das Urteil über alle Instanzen hin bestätigt und der Filmemacher musste die verhängte Strafe in diesem Jahr antreten.

munaVeRo Veranstaltungen im November - Übersicht?

30.11.2022 19 Uhr - Klima-Monologe des Sprech-Theaters Wort und Herzschlag


Foto: am 30.11.2022 im Kreistags-Sitzungssaal (Kreis-Offenbach)

Plakat/Flyer anzeigen oder herunterladen?

Die Monologe sind WORTWÖRTLICHES, WORTGETREUES THEATER.
Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird. Verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Monologe, folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten.

Nach den "Mittelmeer-Monologen", die wir ebenfalls im Dietzenbacher Kreishaus am 17. Dezember 2019, gerade noch vor Beginn der Pandemie aufgeführt hatten, konnten wir mit unseren Partnern, dem Kreis-Ausländerbeirat und dem Verein Zusammenleben der Kulturen am Mittwoch die "Klima-Monologe", das neueste Theaterstück von Michael Ruf zeigen.
Das war - nur 6 Tage nach der Uraufführung am 24.11.2022 in Berlin - beinahe eine Premiere.
Zu der Aufführung im Kreistagssitzungssaal waren rund 70 Besucher*innen aus der Stadt und dem ganzen Kreis Offenbach gekommen, eine Zahl mit der wir angesichts mehrerer paralleler Veranstaltungen und der immer noch bei vielen Menschen bestehenden Corona-bedingten Zurückhaltung sehr zufrieden waren.

Vor der öffentlichen Vorstellung am Abend in Dietzenbach gab es am Vormittag des gleichen Tages bereits eine Aufführung in der Aula der "GBS" der Georg-Büchner-Schule Rodgau, an der 4 Schulklassen des 10. Jahrgangs mit über 100 Schüler*innen teilnahmen.
Damit haben wir - beide zusammengenommen - sogar die gleiche Besucherzahl, wie bei der Aufführung von 2019 mit gut 170 Zuschauern erreicht.

(links: die Aula der GBS füllt sich / rechts: die Schauspieler*innen auf der Bühne)

Für den munaVeRo-Vorsitzenden Ostermann, der den Anstoß zu dem "ganzen Theater" gegeben hatte, war es - wie auch für die Schauspieler - ein langer Tag. Bereits vor 9 Uhr hatte er die Schauspieler in der Schule in Empfang genommen und die Aufführung und anschließende Diskussion mit den Jugendlichen begleitet. Dann galt es, Notenständer aus der GBS und mobile Theatervorhänge mit Scherengestell aus der Heinrich-Böll-Schule Rodgau ins Kreishaus zu schaffen, dort aufzubauen, sowie die Installation von Bühnen-Scheinwerfern zu überwachen. Müßig zu sagen, dass die Organisatoren bis zum Abbau und Ende der Veranstaltung im Einsatz waren und dass Ostermann die Ausstattung auch zurück schaffen musste, um sie am nächsten Tag wieder in den Schulen abzugeben.
Unterstützung hatte er von Brigitte Huhn-Kiele, der Vorsitzenden des Dietzenbacher Vereins Zusammenleben der Kulturen, die ebenfalls bereits am Morgen dabei war, um sich einen Eindruck vom Inhalt des Stücks zu verschaffen, weil sie die etwas größer geplante Gesprächsrunde nach der Aufführung moderieren sollte. Leider konnte die Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz in Dietzenbach aus privaten Gründen nicht teilnehmen und auch eine angefragte Klima-Aktivistin aus Offenbach musste letztlich absagen.
Semra Kanisicak, Geschäftsführerin des Kreis-Ausländerbeirats und WIR-Koordinatorin, war von Beginn an beteiligt an Planung und Vorbereitung, organisierte die erforderlichen Vorkehrungen im Kreishaus und kümmerte sich um die Betreuung und Versorgung der Schauspieler. Trotz des Zeitaufwands waren die Organisator*innen sehr zufrieden mit der Veranstaltung und auch mit der erzielten Resonanz und Besucherzahl.

Mittwoch 16.11.2022 - Tag der Toleranz

Am Abend dieses Tages haben wir versucht, mit gleich 2 Veranstaltungen ein Zeichen für Verständnis und Toleranz gegenüber Menschen mit nicht der Mehrheitnorm entsprechendem geschlechtlichem Selbstverständnis zu setzen. (nähere Information im Gesamtflyer)

16.11.2022 18:00 Uhr Kundgebung auf dem Rathausplatz Rodgau-Jügesheim (Hermann-Sahm-Platz) mit 4 Rednern, die das Thema aus unterschiedlichen Gesichtswinkeln angingen.

Aufgrund der widrigen Wetteraussichten hatten wir schon befürchtet, dass die Redner allein im Regen stehen gelassen worden wären. Die rund 40 Teilnehmer der Kundgebung, die sich nicht hatten schrecken lassen, wurden belohnt, kurz vor Beginn der Veranstaltung hörte der Regen auf.

Nach musikalischer Einleitung begrüßte der munaVeRo Vorsitzende Rudolf Ostermann als Veranstalter die Teilnehmer und begründete die mit der Kundgebung erhobene Forderung nach Solidarität.

Der 1. Stadtrat Michael Schüssler sprach für die Stadt ein Grußwort in Vertretung des Bürgermeisters. Er stellte dar, was aus seiner Sicht die Bedeutung des Tages der Toleranz ist und welche Anforderungen wir an uns selbst als Menschen und Gemeinschaft für ein gedeihliches Zusammenleben zu stellen haben. Kritik äüßerte er an Veranstaltungen wie der Fußball-WM die nicht in einem Land hätte stattfinden dürfen, das definitiv weder für Toleranz noch für Menschenrechte steht.

Kulturstadtrat Winno Sahm rieb sich an der - seiner Meinung nach - zu weitgehenden Bedeutung, die dem Begriff Toleranz in der UN-Resolution 51/95 zugedacht sei. Toleranz üben sei nicht einfach gleichbedeutend mit dem Erweisen von Respekt und Wertschätzung, sondern es müsse auch bedeuten, dass man andere Menschen, Ihre Art und Verhaltensweisen kritisieren oder in Teilen missbilligen dürfe, ihnen das Recht anders zu sein oder zu leben aber trotzdem zubilligen müsse. Was die Menschen betreffe, so seien sie vielfältig, wie die Natur und es sei müßig, sie in einfache Muster sortieren zu wollen. Wir müssten akzeptieren, dass wir in einer Gemeinschaft der Unterschiedlichkeiten leben und diese trotzdem als Gemeinschaft empfinden.

Als letzter geplanter Redner sprach der Rödermärker Kreistagsabgeordnete Mahfooz Malik. Er berichtete ganz persönlich von seiner Erfahrung mit Toleranz, die ihm in Form von Offenheit, und Wertschätzung durch seine Grunschullehrerin entgegengebracht wurde, obwohl er zunächst den Eindruck eines lernschwachen Schüler gemacht hatte, und seiner Überzeugung, dass er durch die Förderung und Zuwendung zu einem toleranten Menschen geworden ist.

16.11.2022, 19:00 thematischer Filmabend im Rathaus (Stadtverordneten Sitzungssaal) mit dem Film (-->Flyer) "Einfach Charlie"

Dieser Film war Teil der munaVeRo Filmreihe "Solidarität in schweren Zeiten" und die Aufführung erfolgte grundsätzlich unabhängig von der Kundgebung.
Inhaltlich ergänzte er aber vorzüglich das Thema der Kundgebung als Plädoyer für Toleranz und Verständnis.
Ein sehr empfehlenswerter Film und Denkanstoß und ein passender Abschluss des Tages der Toleranz! Das empfanden wohl auch die Zuschauer, die es nach dem Film gar nicht eilig hatten, nach Hause zu gehen, sondern die Möglichkeit zum Gespräch im Foyer des Rathauses noch eine gute Weile nutzten.
Nicht alle Teilnehmer der Kundgebung blieben auch zur Filmvorführung, aber weitere Besucher kamen erst direkt zum Film, so dass die Zahl der Zuschauer im Saal insgesamt etwa genauso groß war, wie die Teilnehmerzahl der Kundgebung.

Dieser leise und sensible Film war der 5. in unserer Reihe. Er liess den für Teenager "Charlie", Freunde, Familie und Umgebung schwierigen und schmerzlichen Prozess des Bekennens zur eigenen Transgeschlechtlichkeit und des mühsamen Akzeptierens/ Umgangs damit durch die Anderen sehr gut nachempfinden. Obwohl der Film unsynchronisiert in Originalsprache Englisch gezeigt wurde, konnte man dank der deutschen Untertitel der Handlung problemlos folgen. Ein absolut empfehlenswerter Film und Denkanstoß, der im Anschluss von den Zuschauern im Einzelgespräch rege diskutiert wurde!



13.11.2022 14:00 Uhr: Gedenkfeier Lager Rollwald

Am Volkstrauertag, Sonntag, dem 13.11. um 14 Uhr fand die Gedenkfeier 2022 für die Opfer des Lagers Rollwald statt. Redner waren Rodgaus Bürgermeister Max Breitenbach und Dekan Steffen Held vom evangelischen Dekanat Dreieich –Rodgau. Hierzu hatte der Verein herzlich eingeladen und es waren mehr als 50 Besucher:innen aus Rodgau und Rödermark gekommen.

-->Einladung zur Gedenkfeier herunterladen?

Mittwoch 09.11.2022 19 Uhr - Filmabend "MARIO" und Diskussion

Der Filmabend, den wir gemeinsam mit der Freireligiösen Gemeinde Offenbach in deren Kirchensaal durchgeführt haben, war ein Plädoyer für Toleranz und gegen Diskriminierung von queeren Menschen.

Näheres zum inhalt des Films finden Sie im (-->Flyer)

Der Termin am 9. November war insofern unglücklich gewählt, als es eine Terminkollision mit einer fast zeitgleichen großen Gedenkveranstaltung gab, die in Offenbach Tradition hat, was uns vorher nicht bekannt war.
Der Abend war deshalb leider nicht so gut besucht, wie erhofft, Aber es ergab sich trotzdem nach dem Film eine angeregte und sehr gute Diskussion.

Mittwoch 09.11.2022 16 Uhr - Gegen das Vergessen - mit Grüßen aus Berlin:

Zum Gedenken an die Pogromnacht und die Familie Reinhardt aus Dudenhofen trafen sich an der Nieuwpoorter Str. 54 Menschen, denen es wichtig war, die Erinnerung an die Opfer des Nazi Terrors nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Das Wetter spielte leider nicht mit – nach der Vorhersage hätte es trocken sein sollen, aber es regnete bei der kleinen Gedenkfeier am Pogromtag, zu der Ursula Klein zusammen mit dem munaVeRo-Vorsitzenden Dr. Rudolf Ostermann nach Dudenhofen eingeladen hatte. Dort stand - etwas zurückgesetzt - bis zum überstürzten Abriss 1998 das Haus der jüdischen Familie Reinhardt.
Dort befindet sich aber auch seit 1999 im Hof eine Gedenktafel an der Wand zum Nachbarhaus und dort wurden 2011 die ersten Stolpersteine von Gunter Demnig in den Bürgersteig verlegt.

Die Steine erinnern an Amalie und Adolf Reinhardt die bis zu ihrer Vertreibung am 9.November 1938 hier lebten und an die beiden Schwestern von Adolf Reinhardt: Helene Klasen. die erst 1943 von Offenbach aus deportiert wurde und Regine Raphael, die sich aus Verzweiflung über die Ausgrenzung und für sie hoffnungslos erscheinenden Lage nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten bereits 1935 im Haus der Reinhardts das Leben genommen hatte.
Amalie und Adolf Reinhardt blieben nach der Pogromnacht in Frankfurt, von wo sie 1941 deportiert und wie später auch Helene Klasen im KZ Auschwitz ermordet wurden.

Der kurzfristigen Einladung zum Gedenken waren trotz des Regens und der ungünstigen Uhrzeit um 16 Uhr gut zwei Dutzend Rodgauer:innen gefolgt, die sich aber nicht wie sonst üblich im Hof vor der Gedenktafel versammelten, sondern unter dem Überdach des geschlossenen Eiscafés Schutz suchten.
Nach Ansprachen von Rudolf Ostermann, der bedauert hatte, dass Zoja Fiedler, die Enkelin der Reinhardts nicht bei der Gedenkfeier sein konnte, und von Winno Sahm wurden durch die Anwesenden Blumen oder Steine an den Stolpersteinen und unter der Gedenktafel abgelegt.
Frau Klein hatte aber während der Veranstaltung über ihr Handy den Kontakt zu Zoja Fiedler hergestellt und sie per Video-Aufnahme teilhaben lassen.
Frau Fiedler dankte den Teilnehmer:innen und ließ aus Berlin grüßen.

Filmreihe: "Solidarität in schweren Zeiten"

Unter diesem Motto stand eine Filmreihe des Vereins im 2. Halbjahr 2022 mit Filmen vor allem aus dem Repertoire des Weltkino-Verleihs, durch die munaVeRo in Form von Studioaufführungen mit Nachgesprächen und Diskussionen Empathie wecken, Nachdenken anregen und Denkbarrieren überwinden wollte.

In der Filmreihe hatte der Verein Filme zu 3 Themenschwerpunkten gezeigt:

- Flucht und Vertreibung
- Rassismus, Ausgrenzung/ Diskriminierung:
- Klimawandel

Die Filmreihe wurde gefördert von der „Partnerschaft für Demokratie“ Kreis Offenbach im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Landesprogramm „Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport.

Termine und Filme der Reihe waren:
13. Juli (Bürgerhaus Nieder-Roden) Film: "Seefeuer"
27. Juli (Bürgerhaus Nieder-Roden) Film: "Ein Sack voll Murmeln"
26. Oktober (Sozialzentrum Nieder-Roden) Film: "Der Waldmacher"
09. November Offenbach/ Freireligiöse Gemeinde: Film: "Mario"
16. November (Rathaus Jügesheim) Film: "Einfach Charlie"
07. Dezember (Sozialzentrum Nieder-Roden) Film: "Offside, Frauen im Abseits" von Jafar Panahi

Die Filmreihe des Vereins 2022 wurde gefördert von der „Partnerschaft für Demokratie“ Kreis Offenbach im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Landesprogramm „Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport.

26. Oktober, 19 Uhr, Film: Der Waldmacher"

Nach den Sommerferien wurde die Filmreihe mit dem Film: Der Waldmacher" von Volker Schlöndorff fortgesetzt, den wir als Beitrag zum Thermenschwerpunkt Klimawandel im Sozialzentrum Nieder-Roden gezeigt haben.

U.a. wegen der Möglichkeit früher mit der Vorstellung zu beginnen, hatten wir als Aufführungsort das Sozialzentrum gewählt. Der Film stieß auf deutliches Interesse und es waren neben Rodgauern auch Zuschauer aus Dietzenbach und Seligenstadt gekommen, so dass es in der Altentagesstätte mit deutlich über 30 interessierten Besuchern schon etwas eng wurde und Stühle nachgestellt werden mussten.

--> PDF-Flyer mit allen Informationen zur Veranstaltung.

13.09.2022 "Wir sind jetzt hier" -Geschichten über das Ankommen in Deutschland (ein Film (unabhängig von der Film-Reihe, aber passend zum Thema Flucht und Vertreibung) von Ronja und Niklas von Wurmb Seibel)


Foto privat: Kanisicak

Dieser besondere, aus dem "WIR"-Programm des kreises finanzierte Filmabend mit Diskussion fand am Abend in der Aula der Georg-Büchner-Schule Rodgau statt.
Einladungsflyer ansehen/ herunterladen?

Im Anschluss an den Film standen der Regisseur und Filmemacher Niklas von Wurmb-Seibel und Geflüchtete, darunter ein Teilnehmer des Films zu einem Nachgespräch mit dem Publikum bereit.

Fast 60 Besucher waren der Einladung zu diesem Filmabend und der Diskussion gefolgt. Zwar konnte kein Pressevertreter teilnehmen, aber die Offenbachpost hat am Freitag, 16.9. einen Bericht des Vereins im Wesentlichen übernommen und zusammen mit einem Foto der Podiumsrunde bei der Veranstaltung veröffentlicht.
Bericht ansehen?

Dr. Ostermann gab in seiner Begrüßungsrede bekannt, dass munaVeRo gemeinsam mit dem DGB Rodgau eine Petition gestartet hat, welche dazu aufruft, die Stadt Rodgau zum "Sicheren Hafen" zu erklären. Ab sofort können sich die Bürger durch ihre Stimme an der Petition beteiligen!
Petitionsseite aufrufen?

03.08.2022: Jugendliche aus dem Dekanant zu Besuch an der Gedenkstätte.

Unter Leitung von Frau Gendera besuchten Jugendliche aus dem evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau die Gedenkstätte in Rollwald.


Die ersten beiden Filme der Reihe (Flyer herunterladen/Ansehen?) wurden noch vor den Sommerferien gezeigt.

27.07. 20 Uhr, Film: "Ein Sack voll Murmeln"

Der zweite Film der Reihe schildert eine wahre Fluchtgeschichte aus dem von deutschen Truppen besetzten Frankreich während der NS-Zeit - nach dem autobiografischen Roman „Ein Sack voll Murmeln“ von Joseph Joffo.
Gemeinsam würden sie zu sehr auffallen. Eine jüdische Familie versucht der drohenden Vernichtung zu entkommen, indem sie sich trennen und auf verschiedenen Wegen auf die Flucht machen. Die Brüder Joseph (10) und Maurice (12) müssen sich unbegleitet aus Paris in den „freien“ Teil Frankreichs im Süden durchschlagen, erfahren neben allen Entbehrungen, Bedrohungen und schlimmen Erlebnissen aber immer wieder selbstlose Hilfe und Solidarität, so dass sie ihr Ziel erreichen.

13.07. 20 Uhr, Film: "Seefeuer"

Am 13.07. begann die Filmreihe mit dem Film „Seefeuer“ im Bürgerhaus Nieder-Roden, der den Blick auf das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer gelenkt hat.

In seinem Film „Seefeuer“ zeigt der Regisseur Gianfranco Rosi Leben und Alltag auf Lampedusa, der „Insel der Hoffnung“, die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Er hat die Menschen und Ereignisse dort über ein Jahr lang mit der Kamera begleitet.

Viele Hilfsorganisationen bemühen sich an der Südküste der EU um Rettung von Geflüchteten aus Seenot. Ihre Schiffe werden nicht in sichere Häfen gelassen und die Helfer werden von Seiten der EU Küstenländer versucht zu kriminalisieren, wohingegen die EU-Grenzschutzorganisation Frontex das uneingestandene Ziel hat, Flüchtlinge zurückzuweisen und der fragwürdigen lybischen Küstenwache zur Unterbringung in Lagern zu überlassen, die eindeutig menschenunwürdig und eine Schande für Europa sind.

Der Film Seefeuer wurde gedreht, als die Rettung der Flüchtling, die sich in unzulänglichen Booten auf den Weg über das Mittelmeer gemacht haben, noch im Vordergrund stand und nicht kriminalisiert wurde.

Im Oktober 2021 hatten munaVeRo und der DGB Rodgau einen Helfer der Organisation Seewatch eingeladen, der über die Rolle der Retter und die Rolle von Frontex berichtet hat.
Auf diese Erfahrung und Veränderung des Anspruchs der europäischen Regierungen, nicht mehr retten zu wollen, sondern die Flüchtlinge abzuweisen und nicht an/ ins Land zu lassen, wurde in der kurzen Nachdiskussion zum Film hingewiesen. Wegen der fortgeschrittenen Zeit wurde darauf verzichtet, einen Auszug aus der Aufzeichnung der Veranstaltung mit Seawatch zu zeigen.
Der Verein munaVeRo wird im Nachgang zum ersten Schwerpunkt der Filmreihe gemeinsam mit dem DGB die Forderung erneuern, Rodgau möge sich wie andere Orte solidarisch mit den Geflüchteten zeigen und zum „Sicheren Hafen“ erklären.

Mo. 18.07.2022 Mahnwache für Solidarität mit der Ukraine und inneren wie äusseren Frieden!

Dies war die 25. und letzte Mahnwache vor den Sommerferien. Ca. 35 Teilnehmer lauschten dem musikalischen Auftritt von Svenja Asmus (Gesang) und David Kraft (Gitarre) und dem Redebeitrag der Ukrainerin Nastja.

--> Einladung als PDF

Freitag, 08. Juli 2022 ab 18 Uhr: Treffen zum Gedankenaustausch
für Freunde und Mitglieder des Vereins munaVeRo

im Restaurant Hayat, Am Sportfeld21 in Rodgau Hainhausen.

Die Gelegenheit zum Austausch wurde vor allem von Mitgliedern des Vereins genutzt - und vom Papagei, der auf der Terrasse seinen Wohnsitz hat. Immerhin 23 Mitgleider fanden sich zu dem spontan angesetzten Treffen zusammen, mehr als bei mancher Mitgliederversammlung.

02.07.2022 Besuch der Gedenkstätte Rollwald durch Mitarbeiter des ev. Dekanats

Mitarbeiter des evangelischen Dekanats Dreieich-Rodgau haben die Gedenkstätte anlässlich einer Dekanats-Radtour besucht.

Mo. 27.06., 04.07.2022 und 11.07.2022 ab 17:45 Uhr - Mahnwache für Solidarität mit der Ukraine
auf dem Rathausplatz in Jügesheim

Sonntag, 26. Juni 2022 (11-15 Uhr): 6. "Weiße Tafel" (Diner en blanc) im Rodaupark.

Wir hatten dazu gemeinsam mit dem Rodgauer Frauennetzwerk und weiteren Organisationen herzlich eingeladen.
--> Näheres zur Veranstaltung in der Einladung als PDF

Mo. 16.05.2022, 23.05., 30.05., 13.06. und 20.06. ab 17:45 Uhr - Mahnwache für inneren und äußeren Frieden und Solidarität mit der Ukraine auf dem Rathausplatz in Jügesheim

9. Mai, Europatag:

Gemeinsam mit den Vereinen der Rodgauer Städtepartnerschaften haben wir für 2022 wieder eine Veranstaltung zum Europatag organisiert. Über den Ablauf gab es einen sehr guten Bericht in der Offenbach-Post.

Mo. 09.05.2022 ab 17:45 Uhr - Mahnwache
und Demonstrationszug für Solidarität mit der Ukraine

Die Mahnwache fand wir bisher auf dem Rathausplatz in Jügesheim statt. Pressemitteilung als pdf herunterladen?
Nach der Mahnwache sind wir gemeinsam zum Bürgerhaus Dudenhofen gezogen, um anschließend an der Europa-Veranstaltung teilzunehmen.

08.05.2022 Besuch an der Gedenkstätte Rollwald:

Junge Männer der Ahmadiyya haben die Gedenkstätte im Rahmen einer Fahrradtour durch den Kreis Offenbach besucht und uns um eine Führung gebeten.

Mo. 28.03.2022, 04.04., 11.04.2022, 25.04. und 2.05. erneut Mahnwachen für Demokratie, Solidarität und inneren wie äußeren Frieden auf dem Rathausplatz Jügesheim

Internationale Wochen gegen Rassismus - 14. - 27. März 2022
Motto: "Haltung zeigen!"

26.03.2022: Plädoyer für das Menschenrecht auf selbstbestimmte sexuelle Orientierung! (ein gemeinsamer Beitrag von Stadt Rodgau und munaVeRo am Tag der Befreiung des Lagers Rollwald)

Rollwald war kein Vernichtungslager, aber unter den Häftlingen gab es eine nicht unerhebliche Zahl nach Paragraph 175 Verurteilter, die zwar nicht lange im Lager blieben, aber statt in die Freiheit entlassen zu werden, häufig als "nicht besserungsfähig" erneut inhaftiert, in KZs überführt und zum Teil ermordet wurden. Rainer Hoffschild hat Namen und ausführlichere Daten von über 200 Häftlingen recherchiert, die mit Haftgrund Paragraph 175 zeitweise im Lager Rollwald (Rodgau II) einsaßen. Für die Gefangenenlager Rodgau I - III insgesamt konnte er diesen Haftgrund bei 740 Häftlingen nachweisen.

Wir haben in diesem Jahr an Homosexuelle als eine Opfergruppe der NS-Zeit erinnert, die auch nach 1945 weiterhin verfolgt und als Verbrecher behandelt wurden. Mit Unterstützung der Freireligiösen Gemeinde in Offenbach haben wir den Blick auf die langsame gesellschaftliche Veränderung geworfen, bis zur Abschaffung des Paragraphen 175 im Jahr 1994 und auf die heutige rechtliche und gefühlte Situation von Menschen mit besonderer sexueller Orientierung. Die Veranstaltung fand bei sonnigem Wetter im Freien auf dem Gelände der Gedenkstätte in Rollwald statt. Für interessierte, aber wegen Corona vorsichtige Menschen bestand die Möglichkeit, sie im Online-Stream zu verfolgen.

25.03.2022 im Rathaus Offenbach: 10 Jahre Bunt statt braun.

Mit unseren Bündnispartnern in Stadt und Kreis Offenbach haben wir am 25. März im Rathaus Offenbach mit zahlreichen Gästen und Zuschaern das 10-jährige Bündnisjubiläum gefeiert.

Neben einer Aussstellung über die Aktivitäten des Bündnisses in den vergangenen 10 Jahren gab es eine Podiumsdiskussion über Voraussetzungen und Finanzierung einer niedrigschwelligen Antidiskriminierungsstelle in Offenbach.

Mo. 21.03.2022 Mahnwache für Demokratie, Solidarität und inneren wie äußeren Frieden auf dem Rathausplatz Jügesheim

19.03.2022: 1616 KZ-Häftlinge - Erinnern an die Opfer des "Lagers Katzbach" (der Frankfurter Adlerwerke)

Wir sind dem Aufruf gefolgt, entlang des Mains stellvertretend für 1616 Opfer des Lagers und des Todesmarschs nach Hünfeld von ca. 14 - 16 Uhr Stellung zu nehmen und an ihre Namen zu erinnern.

Mo. 14.03.2022 Mahnwache für Demokratie, Solidarität und inneren wie äußeren Frieden auf dem Rathausplatz Jügesheim

Diesmal lief die Veranstaltung etwas anders ab, als üblich. Der Kulturpreisträger Tom Schüler eröffnete sie vor der ersten Rede mit einem Musikstück und spielte auch weitere kurze Improvisionen zwischen den Wortbeiträgen. Rudolf Ostermann sprach davon, dass uns allen die bedrohliche Situation Angst macht. Er hatte ein Gedicht der Offenbacherin Safiye Can mitgebracht, das er in diesem Zusammenhang für sehr passend hielt und bat Winno Sahm, dies nach seiner einführenden Rede zu verlesen.

Vor der Welt :
Wenn ich micht doch verstecken könnte.
vor der Welt
hinter deinem Rücken ... (das Gedicht ansehen/ als PDF herunterladen)

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Mo. 07.03.2022 Mahnwache für Demokratie, Solidarität und inneren wie äußeren Frieden auf dem Rathausplatz Jügesheim

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Di. 01.03.2022 Kundgebung für Frieden und Demokratie

Es ist Krieg in Europa:
Putins Armee und willfährige Verbündete haben am Donnerstag, den 24.02.2022 die Ukraine überfallen.
Neben der Kriegsmaschinerie läuft Putins Verleumdungskampagne gegen die Ukraine und ihre Regierung, die diese als Aggressor und Bedrohung darstellt. Unverhohlene Drohungen und Anschuldigungen gegen die westlichen Demokratien der EU und die Nato als Verteidigungsbündnis begleiten den Überfall.
Wir haben am 01.03. zu einer Kundgebung und Mahnwache für Frieden und Demokratie in Europa beim Rathaus Jügesheim (Hermann-Sahm-Platz) aufgerufen, zu der weit über 200 Menschen gekommen sind.


Begrüßung Rudolf Ostermann, munaVeRo     Ansprache von Bgm. Jürgen Hoffmann

Mitschnitt aller Reden der Kundgebung:


-->Einladungs-Flyer als PDF herunterladen

Montagsspaziergänge in Rodgau:
Anlässlich der Montagsspaziergänge hat das Rodgauer Aktionsbündnis der Solidarität und Vernunft aufgerufen, Gesicht zu zeigen!
Unserem Aktionsbündnis haben sich CDU, Grüne, SPD, ZMB, Freie Wähler und die Mehrheit der Linken angeschlossen. Frauen treffen Frauen, der Kinderschutzbund, die Jusos, der DGB und munaVeRo sind dabei und Einzelpersonen.
Auch die Tierschutzpartei hat Unterstützung für unser Anliegen signalisiert, allerdings Bedenken gegen die Bitte geäußert, dass Ungeimpfte im Interesse des Schutzes aller zu Hause bleiben sollten, was sie als "Ausgrenzung" bezeichnen.
Diese auch von Anderen geäußerte "Kritik" ist entweder ein Missverständnis oder eine merkwürdiges Verständnis von Verantwortung. Wir fordern selbstverständlich das Tragen von Masken und das Einhalten von Abständen bei den Mahnwachen. Den Impfstatus der Teilnehmer können wir gar nicht kontrollieren, sondern müssen an deren Eigenverantwortung appellieren, was wir mit der geäußerten Bitte tun.

Mo. 28.02.2022 ab 17:45 Uhr sechste Mahnwache in Rodgau

Die bedrohliche Entwicklung ist leider noch nicht vorbei. Es deutet sich sogar eine mögliche Ausweitung der Corona-Märsche/ Demos auch auf andere Ortsteile wie Nieder-Roden an..
Nach der erfolgreichen Veranstaltung am 24.01. mit fast 300 Teilnehmern und der angesichts der Kälte beachtlichen Zahl von ca. 150 Teilnehmern am 31.01., am 07.02., am 14.02. und 21.02. haben wir aufgerufen weiterhin bei Mahnwachen für Demokratie, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt am Rathaus Jügesheim Gesicht zu zeigen!
Gut 100 Teilnehmer sind trotz des Überfalls auf die Ukraine am 24.02., den wir natürlich bei der Mahnwache mit angesprochen haben und trotz der für den Folgetag angekündigten Friedenskundgebung am 28. zusammengekommen.

--> Kurz-Flyer und Aufruf für Facebook (Jpeg)

Am Mo. 24.01.2022 ab 17:30 Uhr Mahnwache in Rodgau

Anlässlich der Montagsspaziergänge hat sich ein Rodgauer Aktionsbündnis der Solidarität und Vernunft aus der Mehrheit der demokratischen Parteien und Mitgliedern der Zivilgesellschaft zusammengefunden.

Wir haben erfolgreich aufgerufen, Gesicht zu zeigen!
bei einer Mahnwache für Demokratie, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt am Rathaus Jügesheim.
An der Mahnwache haben sich fast 300 Personen beteiligt. --> Flyer und Aufruf zur Beteiligung!

27. Januar 2022, Holocaust-Gedenktag:

Ergänzende Informationen zum vergangenen 27. Januar 2022, Holocaust-Gedenktag:

Der 27. Januar 2022 in Rodgau im Rückblick

Mut das Grauen an sich heranzulassen?

Das am 27. Januar 1945 befreite KZ Auschwitz ist heute eine Gedenkstätte.        Fotos: munaVeRo

Wer keine rechte Vorstellung davon hat, welche Bedeutung dieser Gedenktag hat, kann sich anschauen, was 1945 kein Deutscher sehen wollte und was auch die Alliierten Befreier vor nunmehr 77 Jahren fassungslos machte.
Ein "Spiegel"-Bericht im Internet lässt die ganzen Schrecken von Holocaust und KZ's schmerzhaft erleben, indem Ausschnitte von Originalaufnahmen aus 1945 gezeigt werden, welche die Alliierten in befreiten Konzentrationslagern gemacht haben.
Die Historikerin Ulrike Weckel erläutert, warum und wie die Deutschen reagierten.

Auch der Film "Die Todesmühlen" von 1945 ist etwas weiter unten auf der Spiegel-Seite zu finden und kann dort in voller Länge angeschaut werden.

(Achtung, eventuell starten die Videos tonlos, dann müssen sie ggf. mit Klick auf die entsprechenden Symbole den Ton einschalten und die Lautstärke regeln!)

Zum Ansehen des Berichts auf die Seite des Spiegel wechseln?
--> ja, die munaVeRo-Seite verlassen!
 

Stadt Rodgau: Als symbolischer Akt erfolgte am Gedenktag ohne Beteiligung der Öffentlichkeit die Niederlegung eines Blumengebindes bei der Synagoge in Weiskirchen.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit uns war wegen der Pandemie und explodierenden Inzidenzlage abgesagt und auf den 26. März, den Tag der Befreiung des Straflagers Rollwald verschoben worden.

munaVeRo: Unser Beitrag zum Gedenken bestand am Nachmittag in einem Besuch der bisher verlegten Stolpersteine in Rodgau.


In kleinster Runde und unter Abstandswahrung haben wir die Steine in Dudenhofen aufpoliert und zusammen mit Frau Ursula Klein und Karl-Heinz Berndt vom Nieuwpoort-Verein für jedes Opfer eine Rose niedergelegt.   (Nicht zu verwechseln: Der "Mann mit Hut" ist der stellvertretende munaVeRo-Vorsitzende Ronald Becker und nicht Gunter Demnig!)   Fotos: munaVeRo

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt war es angenehm, dass die 4 Steine in Dudenhofen dank der regelmäßigen Pflege durch Frau Klein noch in recht gutem Zustand waren und nicht viel Aufwand erforderten.  
(Stolpersteine für die Familie Reinhardt, vor der Nieuwpoorter Strasse 58)

In Weiskirchen war der Pflegeaufwand deutlich höher, da dort 12 Steine verlegt sind.

Stolpersteine für Angehörige der Familie Meyer vor der Schillerstrasse 7 / Ecke Falltorstraße. Hier stand früher der Gasthof "Darmstädter Hof" der Familie, der 1985[1] abgerissen und durch das spätere Hotel "Olive INN" (heute Flüchtlingsunterkunft) überbaut wurde.
[1] Quelle: Chronik des Musikvereins Weiskirchen

Stolpersteine für Angehörige der Familie Lilienthal vor ihrem früheren Wohnhaus in der Waldstrasse 4
 

Am Sa. 22.01.2022 ab 12 Uhr fanden Kundgebungen des Offenbacher
       Aktionsbündnisses für Solidarisches Miteinander
statt.

Wir mussten damit auf den "Großen Marsch" der Querdenker "für Frieden und Zusammenhalt" durch Offenbach reagieren.
Treffpunkte waren: Berliner Straße vor dem Rathaus und Ecke Kaiserstraße und Berliner Straße
--> Aufruf zur Beteiligung!

Die Querdenker hatten Hessenweit zu einem Marsch durch Offenbach eingeladen. Das Aktionsbündnis hat deshalb zu eigenen Kundgebungen aufgerufen, an denen wir uns beteiligt haben.